Schreibgespräche im Schulaustausch

Author: Julia Plainer
LOT Number: 698
ISBN: 978-94-6093-483-4
Pages: 354
Year: 2025
1st promotor: dr. S. Jentges
2nd promotor: prof. dr. P.L.M. Sars
3rd promotor: prof. dr. H. Roll
4th promotor: prof. dr. U.K. Boonen
€44.00
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Schulaustausch lebt von Interaktion, doch entsteht diese nicht immer von selbst. Beobachtungen legten in diesem Zusammenhang offen, dass es Schüler*innen insbesondere in frühen Phasen des Fremdsprachenlernens schwerfällt, mit Austauschpartner*innen in Kontakt zu treten. Um solchen Unsicherheiten zu begegnen und mehrsprachige Austauschinteraktionen zu fördern, wurde im Rahmen einer Aktionsforschung ein Schreibprojekt entwickelt, das sich an den Austauschphasen orientiert und an den Unsicherheiten der Schüler*innen ansetzt.  

Im Zentrum stand das sogenannte Schreibgespräch im Austausch: Unter Einbezug ihres gesamten Sprachenrepertoires führten Schüler*innen Schreibgespräche über ihre selbstverfassten Texte. Durch das phasenübergreifende Arbeiten mit und Sprechen über die Texte entwickelt sich im Schreibgespräch im Austausch ein schreibgestütztes Sprechen und somit ein vertiefter sprachbezogener Austausch auf Peerebene, der die Grundlage für Lernprozesse im Austausch bildet.

Die Dissertation verfolgt das Ziel, mehrsprachige Schreibgespräche im Schulaustausch empirisch zu untersuchen. Dazu wurde in einer ersten Teilstudie mittels qualitativer Inhaltsanalyse der Frage nachgegangen, welche Themen Schüler*innen in mehrsprachigen Austauschgesprächen aufgreifen. Die zweite Teilstudie analysiert mithilfe von Sequenzanalysen, wie sprachlich-kooperatives Handeln in diesen Gesprächen konkret realisiert wird und wie die Schüler*innen ihr sprachliches Repertoire in diesen Austauschinteraktionen einsetzen.

Schulaustausch lebt von Interaktion, doch entsteht diese nicht immer von selbst. Beobachtungen legten in diesem Zusammenhang offen, dass es Schüler*innen insbesondere in frühen Phasen des Fremdsprachenlernens schwerfällt, mit Austauschpartner*innen in Kontakt zu treten. Um solchen Unsicherheiten zu begegnen und mehrsprachige Austauschinteraktionen zu fördern, wurde im Rahmen einer Aktionsforschung ein Schreibprojekt entwickelt, das sich an den Austauschphasen orientiert und an den Unsicherheiten der Schüler*innen ansetzt.  

Im Zentrum stand das sogenannte Schreibgespräch im Austausch: Unter Einbezug ihres gesamten Sprachenrepertoires führten Schüler*innen Schreibgespräche über ihre selbstverfassten Texte. Durch das phasenübergreifende Arbeiten mit und Sprechen über die Texte entwickelt sich im Schreibgespräch im Austausch ein schreibgestütztes Sprechen und somit ein vertiefter sprachbezogener Austausch auf Peerebene, der die Grundlage für Lernprozesse im Austausch bildet.

Die Dissertation verfolgt das Ziel, mehrsprachige Schreibgespräche im Schulaustausch empirisch zu untersuchen. Dazu wurde in einer ersten Teilstudie mittels qualitativer Inhaltsanalyse der Frage nachgegangen, welche Themen Schüler*innen in mehrsprachigen Austauschgesprächen aufgreifen. Die zweite Teilstudie analysiert mithilfe von Sequenzanalysen, wie sprachlich-kooperatives Handeln in diesen Gesprächen konkret realisiert wird und wie die Schüler*innen ihr sprachliches Repertoire in diesen Austauschinteraktionen einsetzen.

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